Aufmerksamkeit, die verändert – Unser Beitrag zum Welt-Down-Syndrom-Tag auf ARD
Am 21. März 2026, dem Welt-Down-Syndrom-Tag, waren wir mit einem Fernseh-Beitrag in den tagesthemen auf ARD vertreten. Für uns als Verein war das eine wichtige Gelegenheit, die Lebensrealität von Menschen mit Down-Syndrom einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.
Der Beitrag zeigt: Menschen mit Down-Syndrom erreichen heute ein deutlich höheres Alter als früher. Diese Entwicklung ist positiv, bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich. Vor allem für ältere Menschen mit Trisomie 21 fehlen häufig noch Unterstützungs- und Pflegeangebote, die auf die besonderen Bedürfnisse eingehen.
Gleichzeitig war uns wichtig zu verdeutlichen, dass es nicht nur um Herausforderungen geht, sondern vor allem um Menschen – mit eigenen Fähigkeiten, Wünschen und Lebenswegen. Dafür setzen wir uns täglich ein: für mehr Teilhabe, Selbstbestimmung und ein respektvolles Miteinander.
Die Ausstrahlung hat eine große Reichweite erzielt und Menschen erreicht, die bisher wenig Berührung mit dem Thema hatten. Solche Einblicke tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und Verständnis zu fördern.
Zugleich hilft diese Aufmerksamkeit, unsere Arbeit sichtbarer zu machen und neue Unterstützende zu gewinnen – ob im Ehrenamt, durch Kooperationen oder auf anderen Wegen. Für uns ist klar: Sichtbarkeit ist ein wichtiger Schritt für langfristige Veränderung.
Danke an alle Beteiligten, die diesen Beitrag möglich gemacht haben. Und ein besonderer Dank gilt Gerd für seine spontane Bereitschaft, persönliche Einblicke zu geben.
Der Beitrag ist weiterhin in der ARD-Mediathek abrufbar (tagesthemen, 21.03.2026, 21:45 Uhr):


